Klaus Sachs-Hombach / Jörg R. J. Schirra (Hrsg.)

Origins of Pictures

Anthropological Discourses in Image Science

Wer über Bilder redet, spricht immer auch von denen, die Bilder nutzen, und damit insbesondere auch von der Fähigkeit, Bilder nutzen zu können. Die Bildkompetenz ist dabei, soweit wir wissen, selbst bei den höher entwickelten Tieren keine verbreitete Fähigkeit. So stellt sich die nach wie vor offene Frage, ob und inwiefern dieses Können ein spezifisch anthropologisches ist. In Verbindung mit der ersten internationalen Fachkonferenz der Gesellschaft für interdisziplinäre Bildwissenschaft wurde diese Frage nach der Rolle der Bilder für die conditio humana im interdisziplinären Brückenschlag unter dem Titel Ursprünge der Bilder genauer in den Blick genommen.

Anyone talking about pictures by necessity refers to those using pictures. It is therefore essentially the competence of using pictures that they must consider. Such a competence is not a common ability even among higher developed mammals, at least as far as we know today. This fact raises the question yet unanswered whether and to what extent that ability has to be conceived of as a strictly anthropological one. In an interdisciplinary approach,the first international conference of the Society for Interdisciplinary Image Science (GiB) titled Origins of Pictures has taken a closer look at the role of pictures for the conditio humana.The goals pursued at the conference were first to present empirical findings of the origins of picture uses. In particular, research in paleo-anthropology, archeology, cultural anthropology, and developmental psychology has been considered. Furthermore, those findings have been related to philosophical considerations concerning the conditions of the conceptual formation of picture competence.

AUTOREN / HERAUSGEBER

Klaus Sachs-Hombach

Klaus Sachs-Hombach, Jg. 1957, studierte Philosophie, Psychologie und Germanistik in Münster. 1990 schloss er seine Promotion an der Universität Münster ab, 2003 die Habilitation an der Universität Magdeburg. Von 1991 bis 1993 erfolgte ein Forschungsaufenthalt in Oxford und am MIT in Cambridge (MA). Seit 2011 hat er die Professur für Medienwissenschaft (Medieninnovation / Medienwandel) an der Universität Tübingen inne. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen der Bildtheorie, Kommunikationstheorie, Medientheorie und Zeichentheorie. Ebenfalls wichtig sind ihm die Bereiche der Ästhetik, der ...


Jörg R. J. Schirra

Jörg R. J. Schirra, geb. 1960, studierte Informatik, Physik, Philosophie, Linguistik und Psychologie an der Universität des Saarlandes. Nach einem längeren Forschungsaufenthalt in Berkeley, Kalifornien, war er verantwortlich für den Aufbau des Studiengangs Computervisualistik an der Fakultät für Informatik der Universität Magdeburg, wo er sich auch habilitierte. Gegenwärtig arbeitet er mit einer Gruppe von Bildwissenschaftlern an einem online-Glossar der Bildphilosophie. Seine Forschungsschwerpunkte sind Grundlagen der Computervisualistik und Medieninformatik, philosophische Bildtheorie und Medienanthropologie. ...


BEITRÄGER

Jean Clottes, Nicholas Conard, Iain Davidson, Ellen Dissanayake, Harald Floss, Helge Gerndt, Derek Hodgson, Hans-Dieter Huber, Ekkehard Jürgens, Søren Kjørup, Joachim Knape, Tilman Lenssen-Erz, Lambros Malafouris, Ekkehart Malotki, John Matthews, Dieter Maurer, Peter Ohler, Klaus Sachs-Hombach, Jörg R. J. Schirra, Göran Sonesson, Philipp Stoellger, Christa Sütterlin, Sabine Völkel und Christian Züchner.

Origins of Pictures
  • 2013
  • 560 S., 229 Abb., 6 Tab., engl.
  • Broschur, 213 x 142 mm
  • ISBN 978-3-86962-057-2

  • 36,00 EUR
  • lieferbar

EBOOK (PDF)

ISBN 9783869621616
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