Udo Göttlich

Über den Autor

Udo Göttlich, Dr. phil., geb. 1961, Professor für Allgemeine Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Zeppelin Universität.  Zuvor war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung (RISP) an der Universität Duisburg-Essen und hatte als Privatdozent verschiedene Gast- sowie Vertretungsprofessuren am Institut für Medien und Kommunikationswissenschaft der Alpen-Adria Universität Klagenfurt, dem Institut für Medien und Theater der Universität Hildesheim und der Universität der Bundeswehr München inne.
Seine derzeitigen Arbeitsgebiete liegen in der Medien-, Kultur- und Kommunikationssoziologie, der Rezeptions- und Publikumsforschung sowie der Öffentlichkeitstheorie und den Cultural Studies.

HERAUSGEBERSCHAFTEN

Fiktion und Fiktionalisierung

Die Reihe Fiktion und Fiktionalisierung beschäftigt sich mit Problemen des Medienwandels und der Entwicklung der modernen Medienkultur. So verschieden die Gegenstände, Fragestellungen und fachwissenschaftlichen Zugriffe der einzelnen Bände der Reihe auch sind, sie sind über zwei Kernthemen verbunden: Die Realität der Fiktion und die Fiktionalisierung der Wirklichkeit. Welche Bedeutung und welche Reichweite haben Medienentwicklungen, die traditionelle Abgrenzungen von "Realität" und "Fiktion" durch strategische Interventionen unterlaufen? Was geschieht (und warum), wenn fiktionales Erzählen zur Alltagsbegleitung wird? Und was, wenn Realität nach den Regeln fiktionalen Erzählens inszeniert wird? Die Reihe Fiktion und Fiktionalisierung wird herausgegeben von Udo Göttlich, Gerd Hallenberger und Jörg-Uwe Nieland. ...


PUBLIKATIONEN

Udo Göttlich / Stephan Porombka (Hrsg.)
Die Zweideutigkeit der Unterhaltung

Kunst ist tiefsinnig, einzigartig und intelligent, Unterhaltung ist trivial, frisst Lebenszeit und führt zur Verdummung – meist beschäftigen sich die Kulturwissenschaften immer noch aus dieser Perspektive mit der Unterhaltung und bestärken so ihre eigenen Vorurteile. Hans-Otto Hügel hat in seinen Arbeiten stets einen anderen Blick auf Unterhaltung gewagt und hat selbst ...

Udo Göttlich / Winfried Gebhardt / Clemens Albrecht (Hrsg.)
Populäre Kultur als repräsentative Kultur

Nach den ersten Aufregungen, die die Herausforderung der Cultural Studies auslöste, haben sich die Wogen inzwischen etwas geglättet. Die Zeit ist reif dafür geworden, die ›Aufgeregtheiten‹ theoretischer Monopolansprüche hinter sich zu lassen und das Gespräch zwischen den Vertretern der traditionellen Kulturwissenschaften und den Befürwortern der Cultural Studies zu suchen. Dies ...

Mike Friedrichsen / Udo Göttlich (Hrsg.)
Diversifikation in der Unterhaltungsproduktion

In der gegenwärtigen Diskussion über technische und ökonomische Konvergenz nehmen die Strategien von Medienverbundunternehmen sowie die zunehmende Medienkonzentration im Prozess der weiter fortschreitenden Kommerzialisierung und Deregulierung des Mediensystems breiten Raum ein. Die Kommunikationswissenschaft interessiert sich schwerpunktmäßig für die Auswirkungen dieser Ökonomisierung auf die Entwicklung der Programmvielfalt und die sich daraus ergebenden ...

Udo Göttlich / Rainer Winter (Hrsg.)
Politik des Vergnügens

Lange Zeit wurden populäre Phänomene im Zuge der Diskussion um die Kulturindustrie nur als Ausdruck einer eindimensionalen und nivellierenden Massenkultur betrachtet. Dagegen wird in den Analysen der Cultural Studies zunehmend deutlich, daß die Mediatisierung der Gesellschaft nicht nur unter Aspekten der Manipulation und der ideologischen sowie sozialen Kontrolle betrachtet werden ...

Udo Göttlich / Jörg-Uwe Nieland / Heribert Schatz (Hrsg.)
Kommunikation im Wandel

Im Kontext der von den Autoren vorgelegten Analysen und Reflexionen zu Einzelmedien und Mediengenres sowie der politischen Kommunikation, wird anhand zahlreicher Beispiele vertieft, inwiefern sich das »Theatralitätskonzept« als kulturwissenschaftliches und interdisziplinäres Diskurselement eignet und wieweit seine theoretischen und methodischen Möglichkeiten Relevanz besitzen. Ein Hauptaugenmerk des Bandes gilt der sich in ...

 
 
 
 
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