Holger Schramm
Über den Autor
Holger Schramm, Prof. Dr. phil., Dipl.-Medienwiss., Jg. 1973, Studium Medienmanagement am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung (IJK) der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. 2000-2003 wissenschaftlicher Mitarbeiter am IJK. 2003 Promotion. 2003-2010 Oberassistent am Institut für Publizistikwissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich (IPMZ). 2006 Gastprofessor am Institut für Sportpublizistik der Deutschen Sporthochschule Köln, 2007 Vertretungsprofessor am IJK Hannover. 2007-2011 Sprecher der Fachgruppe Rezeptions- und Wirkungsforschung in der Deutschen Gesellschaft für Publizistik und Kommunikationswissenschaft. 2010 Habilitation. Seit 2010 Professor für Medien- und Wirtschaftskommunikation am Institut für Mensch-Computer-Medien der Universität Würzburg. Hauptarbeitsgebiete: Rezeptions- und Wirkungsforschung, Sportkommunikation, Werbe- und Kampagnenkommunikation, Musik und Medien, Unterhaltungsforschung.
HERAUSGEBERSCHAFTEN
Sportkommunikation
Die Kommunikation über und mit Sport findet in (post)modernen Konsumkulturen nicht mehr nur im direkten Umfeld von Sportereignissen statt, sondern reicht dank der Massenmedien in nahezu alle Bereiche des alltäglichen Lebens hinein. Hierbei fungiert der Sport als interkulturelles Transportmittel von Botschaften. Er eröffnet allen, die am Entstehen des Sportgeschehens, seiner medialen Präsentationen und Repräsentationen sowie an deren Rezeption beteiligt sind, vielfältige und oft ambivalente Nutzungs- und Interpretationsmöglichkeiten. Der Sport-Medien-Komplex ist vielschichtig und differenziert sich immer weiter aus. Heute befasst sich eine Vielzahl von Wissenschaftsdisziplinen mit den Potenzialen, Erscheinungsformen, Wandlungen und nicht zuletzt den Auswirkungen dieses Alltagsphänomens. Die Schriftenreihe Sportkommunikation soll die wissenschaftliche ...
Unterhaltungsforschung
Spätestens seit Einführung des Privatrundfunks in den 1980er-Jahren dominieren die Unterhaltungsangebote unsere Medienlandschaft. Selbst bei den öffentlichen-rechtlichen Sendern machen sie mittlerweile mehr als 50 Prozent des Gesamtprogramms aus. Der Stellenwert der Unterhaltung beim Medienpublikum ist sogar noch eindeutiger: Ca. 70 Prozent der Zeit, die mit Medien verbracht wird, entfällt auf die Nutzung von Unterhaltungsangeboten. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Aufmerksamkeit auch verstärkt auf Kombinationen von Unterhaltung mit anderen Kommunikationszielen wie Information, Erziehung oder Bildung gerichtet (Infotainment, Edutainment etc.). Galt im europäischen Verständnis des Bildungsbürgertums Unterhaltung lange Zeit als etwas Nutzloses oder gar Schädliches, so wird ihr heute oft ...
PUBLIKATIONEN
Die Sozialpsychologie des Sports in den Medien
Die Rezeption von Sportereignissen hat gewisse Konstanten, bei denen es keinen Unterschied macht, ob man “live dabei” ist oder ob ...
Unterhaltung durch Medien
In den 1980er-Jahren noch weitgehend vernachlässigt, erlebte die Unterhaltungsforschung in den 1990er-Jahren und insbesondere in den letzten Jahren einen wahren ...
Mood Management durch Musik
Ob von CD, im Radio, Fernsehen oder Internet - wir hören die medienvermittelte Musik täglich und in hohem Maße. Ein ...
Die Rezeption des Sports in den Medien
Primäres Ziel des Bandes ist es, die bisherigen Erkenntnisse zur medialen Sportrezeption überblicksartig und systematisch darzustellen. Aufbauend auf einführenden Beiträgen ...