Holger Schramm

Prof. Dr. phil.

Über den Autor

Holger Schramm, Dr. phil., Dipl.-Medienwiss., Jg. 1973, ist Professor für Medien- und Wirtschaftskommunikation am Institut Mensch-Computer-Medien der Universität Würzburg. Er forscht und lehrt in den Bereichen Populäre Musik und Medien, Sport- und Unterhaltungskommunikation sowie Werbe- und Markenkommunikation mit Schwerpunkt auf der Rezeptions- und Wirkungsperspektive. Holger Schramm studierte Medienmanagement an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover und an der University of Texas in Austin (USA). Der promovierte und habilitierte Kommunikationswissenschaftler ist Mitglied von Editorial Boards internationaler Fachzeitschriften, Herausgeber mehrerer Buchreihen und Handbücher sowie Autor zahlreicher internationaler Fachaufsätze.

HERAUSGEBERSCHAFTEN

Sportkommunikation

Die Kommunikation über und mit Sport findet in (post)modernen Konsumkulturen nicht mehr nur im direkten Umfeld von Sportereignissen statt, sondern reicht dank der Massenmedien in nahezu alle Bereiche des alltäglichen Lebens hinein. Hierbei fungiert der Sport als interkulturelles Transportmittel von Botschaften. Er eröffnet allen, die am Entstehen des Sportgeschehens, seiner medialen Präsentationen und Repräsentationen sowie an deren Rezeption beteiligt sind, vielfältige und oft ambivalente Nutzungs- und Interpretationsmöglichkeiten. Der Sport-Medien-Komplex ist vielschichtig und differenziert sich immer weiter aus. Heute befasst sich eine Vielzahl von Wissenschaftsdisziplinen mit den Potenzialen, Erscheinungsformen, Wandlungen und nicht zuletzt den Auswirkungen dieses Alltagsphänomens. Die Schriftenreihe Sportkommunikation soll die wissenschaftliche ...


Unterhaltungsforschung

Spätestens seit Einführung des Privatrundfunks in den 1980er-Jahren dominieren die Unterhaltungsangebote unsere Medienlandschaft. Selbst bei den öffentlichen-rechtlichen Sendern machen sie mittlerweile mehr als 50 Prozent des Gesamtprogramms aus. Der Stellenwert der Unterhaltung beim Medienpublikum ist sogar noch eindeutiger: Ca. 70 Prozent der Zeit, die mit Medien verbracht wird, entfällt auf die Nutzung von Unterhaltungsangeboten. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Aufmerksamkeit auch verstärkt auf Kombinationen von Unterhaltung mit anderen Kommunikationszielen wie Information, Erziehung oder Bildung gerichtet (Infotainment, Edutainment etc.). Galt im europäischen Verständnis des Bildungsbürgertums Unterhaltung lange Zeit als etwas Nutzloses oder gar Schädliches, so wird ihr heute oft ...


PUBLIKATIONEN

Holger Schramm / Johannes Knoll (Hrsg.)
Innovation der Persuasion

Die zunehmende Digitalisierung und der fortschreitende Einbezug von Computertechnologie in der Gestaltung und Produktion von Medienangeboten haben die Werbe- und Markenkommunikation im letzten Jahrzehnt rasant verändert. Wie innovativ sind die neuen Medienwelten aber tatsächlich – und für wen? Handelt es sich nicht – zumindest in Teilen – eher um alten ...

Holger Schramm / Mirko Marr (Hrsg.)
Die Sozialpsychologie des Sports in den Medien

Die Rezeption von Sportereignissen hat gewisse Konstanten, bei denen es keinen Unterschied macht, ob man “live dabei” ist oder ob die Medien vermitteln: In beiden Fällen konstituiert sich das Erleben des Sports zunächst aus Beobachtungen von Sportlern, Sportlerinnen und Mannschaften und deren Leistungen, aus Attributionsprozessen, sozialen Vergleichen, Sympathien und Antipathien ...

Werner Wirth / Holger Schramm / Volker Gehrau (Hrsg.)
Unterhaltung durch Medien

In den 1980er-Jahren noch weitgehend vernachlässigt, erlebte die Unterhaltungsforschung in den 1990er-Jahren und insbesondere in den letzten Jahren einen wahren Boom, der weltweit zu beobachten war. Heute gehört die Unterhaltungsforschung mit zu den relevantesten kommunikationswissenschaftlichen Forschungsbereichen. In diesem Band zeigen namhafte nationale und internationale Unterhaltungsforscher die historischen und die ...

Holger Schramm
Mood Management durch Musik

Ob von CD, im Radio, Fernsehen oder Internet - wir hören die medienvermittelte Musik täglich und in hohem Maße. Ein zentrales Nutzungsmotiv ist die Stimmungsregulation, das sogenannte ›Mood Management‹: das Aufrechterhalten und Verstärken positiver sowie Unterdrücken und Kompensieren negativer Stimmungen. Die Motive des Musikhörens werden im vorliegenden Band theoretisch reflektiert und ...

Holger Schramm (Hrsg.)
Die Rezeption des Sports in den Medien

Primäres Ziel des Bandes ist es, die bisherigen Erkenntnisse zur medialen Sportrezeption überblicksartig und systematisch darzustellen. Aufbauend auf einführenden Beiträgen zu Angebot und Nutzung von Mediensport erklären die weiteren Beiträge, warum sich so viele Menschen überhaupt dem Mediensport zuwenden, was sie bei der Rezeption erleben und welche Wirkungen die Auseinandersetzung ...