Eigeninteressen empirisch eruieren!


Von Redaktion Journalistik Journal am 29.09.2011

Kritische Bilanz der bisherigen Sportkommunikatorforschung

Von Michael Schaffrath

Seit fast 40 Jahren beschäftigt sich die empirische Kommunikatorforschung auch mit Sportjournalisten. Trotz dieser relativ langen Zeit fällt die Forschungsbilanz in quantitativer wie qualitativer Hinsicht eher ernüchternd aus, vor allem wenn man die steigende gesellschaftliche Relevanz und die wachsende publizistische Dominanz des Sujets und seiner Protagonisten berücksichtigt. Denn aus den ehemaligen „Außenseitern der Redaktion“ (Weischenberg 1976) sind längst die „Aufsteiger im Journalismus“ (Görner 1995) geworden, von denen mancher sogar zu den „Topstars der Medienbranche“ (Schaffrath 2002) gehört.

„Der Einzug des Kommerz-Fernsehens hat den Sportjournalismus gewaltig verändert“, resümiert Hans Leyendecker von der „Süddeutschen Zeitung“ zu Recht (2005: 32). Kein anderes Ressort im Journalismus ist derart von Ökonomisierungs- und Kommerzialisierungsprozessen betroffen wie das Sportressort. Die mediale Auswahl von Sportereignissen orientiert sich immer stärker an ökonomischen Pos­tulaten und weniger an journalistischen Prämissen. „Der messbare Erfolg beim Publikum und auf den Werbemärkten ist entscheidend. Unter der Regie von ‚Programmdirektor Einschaltquote’, ‚Chefredakteur Auflagenzahl’ sowie ‚Contentmanager Pageimpressions’ wird entschieden, was berichterstattenswert ist und sich verkaufen lässt. (…) Nicht die publizistische Diktion, sondern immer mehr das ökonomische Diktat definiert die Berichterstattungsräume“ (Schaffrath 2010a: 102).

„Mittendrin statt nur dabei!“ – die Sportjournalisten, die sowohl für eine qualifizierte mediale Vermittlung von Sportinhalten zu sorgen haben, als auch eine gewinnmaximierende ökonomische Vermarktung der Ware Sport anstreben müssen. Und dies nicht nur im Sinne des wirtschaftlichen Erfolges ihrer Redaktionen, sondern auch bezogen auf den Erhalt der eigenen Arbeitsplätze sowie persönlicher Karrierechancen. Dass „wir ausgerechnet die Eigeninter­essen der Journalisten aus der Debatte um die Ökonomisierung der Medien ausblenden“ (Fengler/Ruß-Mohl 2005: 19), ist schon für die Journalismusforschung im Allgemeinen zu monieren. Aber dieser Kritikpunkt gilt für wissenschaftliche Beschäftigung mit dem hochkommerzialisierten Sportjournalismus in ganz besonderer Weise. Doch bislang wurde von der Sportkommunikatorforschung empirisch kaum analysiert, inwieweit das veränderte sportjournalistische Sein in den Redaktionen das Bewusstsein der sportjournalistischen Redakteure verändert hat. Wobei niemand ernsthaft bestreiten wird, dass derartige Veränderungen stattgefunden haben und stattfinden.

Relative Unvergleichbarkeit

Die bislang vorliegenden Untersuchungen sind aufgrund unterschiedlicher methodischer Herangehensweisen kaum miteinander zu vergleichen. Repräsentative Vollerhebungen stellen die Ausnahme dar. Fallstudien mit bestimmten regionalen Schwerpunkten oder einer gewissen Fokussierung auf spezielle Berufsgruppen überwiegen. Zudem divergieren die Verfahren zur Stichprobenziehung ebenso wie die Anzahl der untersuchten Sportjournalisten. Je nach Untersuchungsanlage reicht das Spektrum der befragten Personen von 30 bis 1.739. Die Datenerhebung erfolgt mal mittels schriftlicher Befragungen (postalisch oder online) oder auch durch mündliche Interviews (persönlich oder telefonisch). Eine chronologisch angelegte Synopse offeriert einen Überblick über die methodischen Unterschiede der wichtigsten Studien.

Probleme theoretischer Provenienz

Bedingt durch die allgemeine Dominanz systemtheoretischer Modellierungen des Journalismus sind auch in der Sportkommunikatorforschung über Jahrzehnte teilsystemische, codespezifische, programmatische, normative, strukturelle, organisatorische oder redaktionelle Erfordernisse als die wichtigsten Einflussfaktoren für sportjournalistisches Agieren gesehen worden. Die seit Mitte der 1990er Jahre von einigen renommierten Kommunikationswissenschaftlern wiederholt angemahnte Beachtung der „personalistischen Perspektive“ (Saxer 1997: 45) oder der „Subjekt-Sphäre“ (Donsbach 1999: 508-509) und die damit einhergehende Forderung, die „individuellen Handlungsbedingungen“ sowie „Eigeninteressen“ (Kepplinger 2000: 94-97) von Medienmitarbeitern in den Untersuchungen stärker zu beachten, wurde von der Sportkommunikatorforschung zunächst gar nicht wahrgenommen bzw. erst mit erheblicher Zeitverzögerung bedacht.

Darüber hinaus spielte ebenso der Anspruch, die Folgen von Ökonomisierungsprozessen und die Effekte einer zunehmenden Kommerzialisierung auf Journalisten empirisch intensiver zu erforschen (vgl. Kaase et al. 1997: 14-15; Kiefer 1997: 57), in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Sportjournalisten höchstens deskriptiv, aber keinesfalls analytisch eine Rolle. Dementsprechend ist auch der von Fengler und Ruß-Mohl im Jahr 2005 auf den Journalismus transferierte akteurstheoretische Ansatz, in dem der Journalist als „Homo oeconomicus“ modelliert wird, der vor allem seinen eigenen Nutzen auf der Basis rationaler Vorteils-/Nachteils-Kalkulationen verfolge (vgl. Fengler/Ruß-Mohl 2005: 18 und 107-121), in der Sportkommunikatorforschung bisher selten theoretisch diskutiert (vgl. Schaffrath 2006: 132-165) und empirisch nur einmal – lediglich im Rahmen einer Fallstudie – überprüft worden (vgl. Schaffrath 2010b und Schaff­rath 2011).

Umstrittene Schlüsselkategorie

Analog zur allgemeinen Kommunikatorforschung stellt auch in der Sportkommunikatorforschung das Rollenselbstverständnis die zentrale Schlüsselkategorie dar. Unter dem Rollenselbstverständnis versteht Donsbach jene „Erwartungen, die sich die Inhaber dieser Rollen aneignen und die bei ihnen zu bestimmten regelmäßigen Einstellungen und Verhaltensweisen führen. Übertragen auf den Journalismus bedeutet Rollenselbstverständnis: Was sehen Journalisten als legitime Erwartungen anderer an ihren Beruf an, so dass sie sich diese Erwartungen für ihr Selbstbild und ihr Aufgabenverständnis zu eigen machen?“ (Donsbach 2005: 415) Über das Reflektieren und Internalisieren externer Rollenerwartungen hinaus gehen Weischenberg, Malik und Scholl bei ihrer Begriffsdefinition. Sie subsumieren unter Rollenselbstverständnis jene „kommunikativen Ziele und Absichten (…), mit denen Journalisten ihren Beruf ausüben“ (Weischenberg et al. 2006b: 355) und fokussieren insbesondere die Frage, was Journalisten selber wollen (vgl. Weischenberg et al. 2006a: 97).

Obwohl das Rollenselbstverständnis in seiner Aussagekraft für die Berichterstattung äußerst umstritten ist und auch unklar bleibt, welchen Einfluss das Rollenselbstverständnis in welchen Situationen und in welcher Intensität tatsächlich auf das konkrete berufliche Handeln ausübt (vgl. vor allem Weischenberg et al. 2006a: 98-100 und Meyen 2009: 331), bleibt es in der bisherigen Sportkommunikatorforschung die zentrale Untersuchungskategorie. Dass es sich beim Rollenselbstverständnis um ein „vielschichtiges Einstellungskonstrukt“ handelt (vgl. Esser/Weßler 2002: 188), wurde in den bisher vorliegenden Untersuchungen zu Sportjournalisten weder theoretisch noch empirisch adäquat aufgearbeitet.

Methodische Defizite

Die systemtheoretische Dominanz und die damit einhergehende Ignoranz von Ich-bezogenen Individuen und deren Eigeninteressen hat in der Sportkommunikatorforschung lange Zeit dafür gesorgt, nur solche Selbstbeschreibungen zu erheben, die vor allem normative Vorgaben, allgemein akzeptierte Vorstellungen und konsentierte Gemeinwohlorientierungen reflektierten. Hierdurch wurde ein idealisiertes Rollenverständnis repräsentiert und tradiert. Für die Ermittlung ökonomisch determinierter Eigeninteressen und für die Erfassung persönlich motivierter Berufsabsichten der Sportjournalisten sind die meisten der bisherigen Studien wenig aussagekräftig. Dies liegt primär daran, dass den Befragten immer wieder vorgegebene Antwortlis­ten vorgelegt worden sind, die sehr ähnliche und fast ausschließlich norm- und gemeinwohlorientierte Aufgaben beinhalteten, um deren Intensität mit drei- oder fünfstufigen Skalen zu messen. Potentielle ökonomische Absichten oder mögliche Individualintentionen standen den Befragten oft gar nicht erst zur Auswahl. Dementsprechend wünschen sich Fengler und Ruß-Mohl richtigerweise den Einsatz „modifizierter Fragebögen“ oder gar „anderer Befragungstechniken“, wenn man ökonomisch determinierten Kommunikationsabsichten und anders motivierten Eigeninteressen auf die Spur kommen will (vgl. Fengler/Ruß-Mohl 2005: 114-115). Die Sportkommunikatorforschung steht bei der Umsetzung solch berechtigter Ansprüche noch ziemlich am Anfang.

Zukunftswünsche

Der Beruf des Sportjournalisten wird sich in vielerlei Hinsicht weiter dynamisch wandeln. Medientechnologische Innovationen und ökonomische Imperative werden auf der einen Seite redaktionelle Erwartungshaltungen erhöhen sowie Anforderungsprofile an den Einzelnen weiter modifizieren, um auf der anderen Seite die Selbstwahrnehmung und Eigeninteressen sportjournalistischer Mitarbeiter ebenfalls zu verändern. Die künftige Sportkommunikatorforschung sollte diese Prozesse und ihre Konsequenzen aufmerksam beobachten und kritisch begleiten.

Dazu bedarf es zunächst einer Erweiterung bisher gewählter theoretischer Perspektiven. Neben den sinnvollen und weiterhin berechtigten systemtheoretischen Verortungen scheint zur Erfassung ökonomisch determinierter, aber vor allem persönlich motivierter Berufsabsichten das Berücksichtigen akteurstheoretischer Modelle – speziell des Rational-Choice-Ansatzes – empfehlenswert. Um nicht missverstanden zu werden: Dies ist keinesfalls ein Plädoyer dafür, die ontologischen Sichtweisen früherer Zeiten „systemblind“ zu reaktivieren. Es geht vielmehr darum, die vorhandenen und das berufliche Handeln irgendwie beeinflussenden persönlichen Präferenzen von Sportjournalisten in künftigen Studien auch theoretisch umfassender zu reflektieren.

Empirisch wünschenswert wären zweifellos nationale, europaweite oder gar international vergleichende Repräsentativ-Befragungen von Sportjournalisten, die dabei die Sportmitarbeiter sämtlicher Medienbereiche adäquat berücksichtigen, um generalisierbare Ergebnisse zu liefern. Da solche Großprojekte aber oft kaum finanzierbar und auch forschungsökonomisch nur schwer realisierbar sind, könnten als „Alternativprogramm“ medienspezifische Studien entwickelt werden. Diese sollten nicht nur Sportjournalisten von TV-Sendern oder Tageszeitungen in den Fokus nehmen, sondern sich auch um die seit Jahren eher vernachlässigten Sportredakteure und Freien Mitarbeiter im Hörfunk, bei Sportzeitschriften und Internetportalen sowie Presseagenturen kümmern.

Auch das Spektrum an Befragungstechniken könnte intensiver ausgeschöpft werden als bislang geschehen. Standardisierte schriftliche und mündliche Befragungen sollten ergänzt werden durch qualitative Interviews. Über die Methode der Beobachtung hat man sich bisher in der Sportkommunikatorforschung ebenfalls zu wenige Gedanken gemacht. Neben qualitativen Interviews könnte die Beobachtung zu einem sehr hilfreichen Instrument der Berufsfeldforschung werden. Sicher ließen sich damit die facettenreichen Interrelationen und komplexen Interdependenzen in den Redaktionen bzw. zwischen den Redakteuren besser erfassen als mit standardisierten Befragungen. Nicht nur wegen des großen Forschungsaufwandes und der hohen Zeitintensität sind Beobachtungen jedoch nur flankierend einsetzbar. Unabhängig von der Befragungsart sind Fragebögen zu konzipieren, die nicht mit antiquierten Antwortvorgaben operieren, sondern mit solchen, die die aktuelle Berufswirklichkeit von Sportjournalisten unter der Prämisse veränderter Rahmenbedingungen differenziert erfassen.

Bislang lief die Sportkommunikatorforschung der allgemeinen Kommunikatorforschung sowohl theoretisch wie empirisch hinterher. Es wird Zeit, dies zu ändern!

Literatur:

  • Donsbach, Wolfgang: Journalismus und journalistisches Berufsverständnis. In: Wilke, Jürgen (Hrsg.): Mediengeschichte der Bundesrepublik Deutschland. Bonn 1999, S. 489-517.
  • Donsbach, Wolfgang: Rollenselbstverständnis. In: Weischenberg, Siegfried/Kleinsteuber, Hans J./Pörksen, Bernhard (Hrsg.): Handbuch Journalismus und Medien. Konstanz 2005, S. 415-420.
  • Ehl, Lisa/Fey, Amelie: Das Berufsprofil „Sportjournalist 2004“. Eine repräsentative Befragung der Sportjournalisten in Deutschland. Köln 2004. (Unv. Diplom­­arbeit)
  • Esser, Frank/Weßler, Hartmut: Journalisten als Rollenträger: Redaktionelle Organisation und berufliches Selbstverständnis. In: Jarren, Otfried/Weßler, Hartmut (Hrsg.): Journalismus – Medien – Öffentlichkeit. Eine Einführung. Wiesbaden 2002, S. 165-240.
  • Fengler, Susanne/Ruß-Mohl, Stephan: Der Journalist als „Homo oeconomicus“. Konstanz 2005.
  • Frütel, Sybille: Toy Department for Men. Eine empirische Studie zum internationalen Sportjournalismus. Köln-Pulheim 2005.
  • Görner, Felix: Vom Außenseiter zum Aufsteiger. Ergebnisse der ersten repräsentativen Befragung von Sportjournalisten in Deutschland. Berlin 1995.
  • Kaase, Max/Neidhardt, Friedrich/Pfetsch, Barbara: Politik und Ökonomie der Massenkommunikation: Forschungsdesiderate unter veränderten Strukturbedingungen des Mediensystems. In: Publizistik, 1/1997, S. 3-15.
  • Kepplinger, Hans Mathias: Problemdimensionen des Journalismus. Theoretischer Anspruch und empirischer Ertrag. In: Löffelholz, Martin (Hrsg.): Theorien des Journalismus. Ein diskursives Handbuch. Wiesbaden 2000, S. 81-99.
  • Kiefer, Marie Luise: Votum für eine publizistikwissenschaftlich orientierte Medien-ökonomie. In: Publizistik, 1/1997, S. 54-61.
  • Knief, Martina: Sportjournalismus als Beruf. Eine Befragung. Darmstadt 1991.
  • Lerch, Gerhard: Der Sportjournalist aus der Sicht von Sportjournalisten. Eine schriftliche Umfrage zur Sportberichterstattung in Presse und Rundfunk unter Berücksichtigung der Kommerzialisierung des Sports. Mainz 1989. (Magisterarbeit)
  • Leyendecker, Hans: Wer zahlt, schafft an. In: Süddeutsche Zeitung v. 5. August 2005, S. 32.
  • Mertens, Frank: Zur Sachkompetenz und zum Selbstverständnis der Sportjournalisten an ausgewählten deutschen Tageszeitungen. Berlin 1993. (Magisterarbeit)
  • Mertes, Harald: Der Sportjournalist. Ein Beitrag zur Kommunikatorforschung. Mainz 1974. (Magisterarbeit)
  • Meyen, Michael: Das journalistische Feld in Deutschland. Ein theoretischer und empirischer Beitrag zur Journalismusforschung. In: Publizistik, 3/2009, S. 323-345.
  • Nause, Martina: Das Selbstverständnis von Sportjournalisten unter besonderer Berücksichtigung sich wandelnder sozialer Strukturen. Ein empirischer Beitrag zur Kommunikatorforschung. Münster 1988. (Magisterarbeit)
  • Saxer, Ulrich: Kommunikationsforschung und Kommunikatoren. Konstitutionsprobleme einer publizistikwissenschaftlichen Teildisziplin. In: Bentele, Günter/Haller, Michael (Hrsg.): Aktuelle Entstehung von Öffentlichkeit. Konstanz 1997, S. 39-54.
  • Schaffrath, Michael: Sportjournalismus in Deutschland (2002). In: Schwier, Jürgen (Hrsg.): Mediensport. Ein einführendes Handbuch. Schorndorf 2002, S. 7-26.
  • Schaffrath, Michael: Spitzensport und Sportjournalismus. Empirische Studie zum grundlegenden Verständnis der Beziehungen zwischen zwei Subsystemen und Akteurgruppen. Köln-Pulheim 2006.
  • Schaffrath, Michael: Sportjournalismus. In: Quandt, Siegfried/Deutscher Fachjournalisten-Verband (Hrsg.): Fachjournalismus. Expertenwissen professionell vermitteln. Konstanz 2010a, S. 99-119.
  • Schaffrath, Michael: Vermittler, Vermarkter und Verkäufer. Empirische Studie zum beruflichen Selbstverständnis von TV-Sportjournalisten. In: Medien & Kommunikationswissenschaft, 2/2010b, S. 247-267.
  • Schaffrath, Michael: Sein und Bewusstsein von TV-Sportjournalisten. Selbstverständnis, Themenselektion und Zukunftsaussichten angesichts wachsender Kommerzialisierungseffekte im Fernsehsport. In: Fachjournalist, 1/2011, S. 8-14.
  • Thielemann, Marko: Kommunikatorforschung: Das Selbstverständnis im Sportjournalismus. Eine empirische und exemplarische Untersuchung deutscher Fernseh-Sportjournalisten. Berlin 2008.
  • Weischenberg, Siegfried: Die Außenseiter der Redaktion. Struktur, Funktion und Bedingungen des Sportjournalismus. Bochum 1976.
  • Weischenberg, Siegfried: Annäherungen an die „Außenseiter“. Theoretische Einsichten und vergleichende empirische Befunde zu Wandlungsprozessen im Sportjournalismus. In: Publizistik, 4/1994, S. 428-452.
  • Weischenberg, Siegfried/Malik, Maja/Scholl, Armin: Die Souffleure der Mediengesellschaft. Report über die Journalisten in Deutschland. Konstanz 2006a.
  • Weischenberg, Siegfried/Malik, Maja/Scholl, Armin: Journalismus in Deutschland 2005. Zentrale Befunde der aktuellen Repräsentativbefragung deutscher Journalisten. In: Media Perspektiven, 7/2006b, S. 346-361.

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